CerAid
CreAid ist eine fiktive Matching-Plattform, die gemeinnützige Organisationen mit kreativen Designern verbindet, um durch gutes Design sozialen Wandel voranzutreiben.
Rolle
UX-Forschung | UI-Design
Werkzeuge
Figma | FigJam | Notion | Illustrator
Problemstellung

Über 600.000 gemeinnützige Verbände in Deutschland verlassen sich oft auf veraltete Kommunikationskanäle, haben eine geringe digitale Sichtbarkeit und begrenzte Budgets für professionelles Design.

Gleichzeitig gibt es Tausende von Designern bereit, ihre Fähigkeiten freiwillig einzubringen, aber es fehlt ihnen eine zentrale Plattform, um solche Möglichkeiten zu finden.
Dieses Potenzial zur Zusammenarbeit bleibt oft ungenutzt.
UX-Forschung
Die UX-Forschungsstrategie kombinierte Sekundärforschung mit primärer Datenerhebung durch qualitative Benutzerinterviews und eine quantitative Online-Umfrage, um ein umfassendes und tiefes Verständnis der Bedürfnisse, Herausforderungen und Erwartungen unserer Zielgruppen zu erlangen.
Fokus der Designer
Verstehen, was Designer dazu motiviert, sich sozial zu engagieren – mit dem Ziel, ein benutzerzentriertes Matching-Erlebnis zu entwickeln.
Fokus auf gemeinnützige Organisationen
Verstehen der Herausforderungen, denen sich gemeinnützige Organisationen in Bezug auf Design und Kommunikation gegenübersehen – insbesondere im Hinblick auf Ressourcenknappheit, digitale Sichtbarkeit und Zielgruppenansprache.
Sekundärforschung
Bevor wir mit der Arbeit an unseren eigenen Lösungen begannen, war es entscheidend zu verstehen, welche Angebote es bereits gab – und warum sie möglicherweise nicht funktionierten.
Markt- und Wettbewerbsanalyse
Primärforschung
Basierend auf unseren Beobachtungen wollten wir unsere Erkenntnisse in der Praxis validieren – hierfür hatten wir eine Woche Zeit.
4 ausführliche Interviews
40 Teilnehmer an der Online-Umfrage
Die wichtigsten Schwachstellen
Designer don’t know where to look for projects that need design support.
Designer sind eher bereit, an gemeinnützigen Projekten mitzuarbeiten, wenn sie durch strukturierte Briefings schnell verstehen, was erwartet wird und das Projekt klar definiert ist.
Soziale Organisationen Oft fehlt es ihnen an Budget und Zugang zu professionellem Design, obwohl sie es dringend benötigen, um sichtbarer, effektiver und kommunikativer zu sein.
Soziale Organisationen sind eher bereit, Designunterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn der Zugang zu professionellen Designern einfach und kostenlos ist.
Target Audience & Persona

Lisa Lorenz
Möchte mit Design wirklich etwas bewirken, sucht klar strukturierte Projekte, Feedback und persönliche Anerkennung.
Lösungsansatz
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Matching basierend auf Interessen & Themen
(zB Inklusion, Umweltschutz) - Filterbare Projektübersicht
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Gamification-Elemente
(Engagement-Level, Abzeichen) -
Community-Funktionen
(Foren, Gruppen, Rezensionen) -
Auf Barrierefreiheit ausgerichtetes Design
(hoher Kontrast, große Touch-Bereiche, skalierbarer Text)
Lo-Fi-Drahtmodell
Basierend auf den Erkenntnissen aus der User Journey Map haben wir Low-Fidelity-Wireframes erstellt, um die Grundstruktur und die wichtigsten Interaktionen der Benutzeroberfläche zu skizzieren. Diese ersten Entwürfe ermöglichen es uns, Benutzerabläufe zu testen und schnell Anpassungen vorzunehmen.
Designprinzipien
Menschzentriert:
focus on people & relationships
Zugänglichkeit:
einfach für jedermann zu verwenden
Community & Engagement:
Austausch und Zusammenarbeit fördern
UI-Grundlagen
warm & cool color palette, friendly illustrations, clear icons, Inclusive Sans typeface
Prototyp
Der Prototyp zeigt den Klickpfad unserer User Persona Lisa!
Fazit und Ausblick
Viele Verbände wünschen sich mehr als nur kreativen Output – sie wünschen sich echtes Verständnis und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Gleichzeitig möchten Designer ihre Fähigkeiten sinnvoll einsetzen.
Wir hoffen, dass unsere Vision eine Plattform schafft, die den Austausch erleichtert, das Vertrauen stärkt und die Zusammenarbeit intuitiv macht – sowohl funktional als auch emotional.
Es soll Raum für echten Dialog, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Handeln bieten – barrierefrei, barrierefrei und mit einem klaren Fokus auf Gemeinschaftsgeist.